So lernt der Hund die Transportbox kennen

2021-03-31 11:49:00 / Hunde
So lernt der Hund die Transportbox kennen -

Sicher unterwegs in der Transportbox

Es gibt diese unkomplizierten Hunde, die überhaupt kein Problem haben, Zeit in einer Transportbox zu verbringen. Sicher kennen Sie die Hundebesitzer, die lächelnd berichten, dass ihr Vierbeiner schon längst in der Box Platz genommen hat, während sie noch die Vorbereitungen zur Fahrt abschließen. Aber wie sagt man im Rheinland noch? "Jeder Jeck ist anders" – und das gilt auch für unsere Fellnasen. Deshalb haben wir hier einige Ratschläge, wie Sie Ihren Hund an eine Transportbox gewöhnen können.

Mit etwas Training kann der Vierbeiner ganz in Ruhe die Box kennenlernen und der Aufenthalt darin muss nicht zum Stressfaktor für Mensch und Tier werden. Das gilt übrigens für eine Transportbox für kleine Hunde genauso wie für eine Hundebox, in der die Fellnase die Autofahrt verbringt. Eine Transportbox ist generell angeraten, wenn der Hund mitfährt. So kann das geliebte Tier sicher reisen. Sollte ein Hund eine Flugreise mitmachen, muss er sowieso in einer Box untergebracht werden – es sei denn, das Tier ist so klein, dass es mit an Bord darf. Dazu geben aber die Fluggesellschaften Auskunft.

Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe

Bleiben Sie ruhig, wenn Sie Ihren Hund an eine Transportbox gewöhnen möchten. Das aber ist leichter gesagt als getan, wenn der Urlaub vor der Tür steht oder der dringende Termin eingehalten werden muss. Trotzdem ist der Tipp, Ruhe zu bewahren, immer noch der beste, denn die Nervosität des Menschen überträgt sich früher oder später auch auf den ausgeglichensten Vierbeiner.

Eine Gewöhnung an eine Transportbox sollte generell schon früh begonnen werden. Wer den Familienhund als Welpen bekommt, kann dies langsam und behutsam bereits in den ersten Wochen des Zusammenlebens starten. Ein Vierbeiner, der erst später ins menschliche Rudel aufgenommen wird, hat möglicherweise schon Erfahrungen gemacht. Meistens wird schnell deutlich, ob diese positiv oder negativ waren. Im besten Fall können Vorbesitzer darüber Auskunft geben.

Zeigen Sie Ihrem Hund, was ihn erwartet

Manche Hunde mögen es eng und kuschelig und jede noch so kleine Höhle wird begeistert für ein Nickerchen genutzt. Da könnte eine Transportbox gar nicht zum Problem werden – trotzdem zeigt man dem Vierbeiner besser, was da auf ihn zukommt. Viele Tiere suchen sich eine Box sogar als generellen Schlafplatz aus, einfach deshalb, weil sie sich sicher und geschützt fühlen. Vielleicht nutzen Sie eine Box sogar immer im Haushalt, um dem Hund einen Rückzugsort zu bieten – toll bei Stress oder großen Familienfeiern.

Leckerchen und Lob können wahre Wunder wirken

Die Transportbox wird am besten zunächst an einem ruhigen Ort in der Wohnung standsicher aufgestellt. Die Tür oder Klappe bindet man am besten fest, so schlägt sie nicht unvermittelt zu. Der Hund kann nun ersten Kontakt zum "unbekannten Objekt" aufnehmen, am besten mit dem Lieblingsleckerchen, das in der Box liegt. Hier bietet sich die Zeit nach einem ausgiebigen Spaziergang an. Ist der Hund müde, nimmt er die Box vielleicht gerne als Schlafplatz an. Die Fellnase sollte nie gezwungen werden, in die Transportbox zu gehen und auch nicht gedrängt oder hineingeschoben werden. Jetzt ist Geduld gefragt (beim Menschen) und das Vertrauen des Hundes wird wachsen, mit ganz viel Lob natürlich umso schneller. Erst wenn das Tier Schritt für Schritt alles erkundet hat und ohne Stressanzeichen wie Hecheln oder Speicheln in die Box geht und sich darin ablegt, kann die Tür probeweise geschlossen werden. Auch da sollte das Wohlergehen des Hundes immer im Blick bleiben.

Manchmal hilft es, den Aufenthalt oder die Tour in der Transportbox mit einem Kommando zu verbinden. Ruhig und gelassen benutzt, zeigt es dem Hund an, was von ihm erwartet wird. Möglicherweise kann eine bekannte Decke für vertraute Gerüche sorgen- am besten wird ausprobiert, was hilft.

Die Box kann nach der Gewöhnung zum Beispiel in den Kofferraum des Wagens gestellt werden. Auch dann sollten die ersten Fahrten nicht nach dem Hau-Ruck-Prinzip gemacht werden – wieder sollte Zeit eingeplant werden, denn nun muss sich der Vierbeiner erst an die veränderte Umgebung gewöhnen. Bleiben Sie immer geduldig und sparen Sie nicht mit Lob!


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