Zecken: Hund und Katze schützen

2021-06-28 11:29:00 / Katzen Hunde
Zecken: Hund und Katze schützen -

Gut vorbereitet für die warmen Monate

Spätestens, wenn im Frühjahr die Außentemperaturen angenehme Plus Grade erreichen, werden die Besitzer von Hund und Katze wieder ganz besonders aufmerksam. Der Vierbeiner ist wieder vermehrt draußen an der frischen Luft unterwegs. Die Katze macht sich auf zur Tour durch die Umgebung. Der Hund ist zusammen mit seinen Menschen auf Erkundungstour in Feld und Wald, beim täglichen Rundgang im heimischen Revier sowieso. Da wird an allen Ecken und Enden geschnuppert, was das Zeug hält und die Nase in und unter jeden Busch gesteckt. Was schön und ganz normal ist, kann aber manchmal unliebsame Folgen haben. Unerwünschte Gäste schmuggeln sich mit bis ins Haus: Zecken. Hundebesitzer kennen das – im Frühling und Sommer haben die Plagegeister Hochsaison. Inzwischen berichten viele Tierbesitzer, dass auch in den Wintermonaten "Zecken unterwegs" sind, obwohl die kälteren Monate früher als zeckenfreie Zeit galten.

Kommen Katze und Hund wieder heim, sollten sie gründlich nach Zecken untersucht werden. In Verbindung mit der ohnehin notwendigen Fellpflege kann das ganz einfach in die tägliche Pflegeroutine eingebaut werden. Mit Kamm und Bürste und vielleicht sogar einem Flohkamm ausgerüstet, werden Zecke und Co bestimmt entdeckt. Die meisten Tierhalter wissen schon aus Erfahrung, an welchen Stellen sich Zecken gerne verstecken. Hinter und unter den Ohren – bei Schlappohren ganz beliebt – und in dichtem Fell, da wird man schnell fündig.

Natürlich hilft nicht nur die ausgiebige Fellpflege, den Befall mit Zecken in einem erträglichen Rahmen zu halten. Schließlich sind diese auch für eine Reihe von gesundheitlichen Problemen und Krankheiten für Hund und Katze verantwortlich. Schon nach dem Entfernen können sich die Stellen, an denen Zecken gesessen haben, im schlimmsten Fall entzünden. Was also gilt es zu tun, um Bello und Mieze möglichst zu schützen?

Bernstein – Ketten und Halsbänder aus Naturmaterialien

Viele Tierhalter schwören auf Bernsteinketten oder Bernsteinhalsbänder. Sie sollen auf natürliche Weise und ganz ohne Chemie dafür sorgen, dass Zecken sich erst gar nicht breit machen. Bernstein enthalte, so die Aussagen der Hersteller, natürliche ätherische Öle, die einen harzigen Geruch entfalten, wenn die Tiere diese Halsbänder und Ketten länger tragen – unter anderem auch durch die Reibung am Fell. An diesem Geruch störe sich die Zecke und setze sich im besten Fall gar nicht erst fest. Zudem wird die statische Aufladung des Bernsteins beschrieben, die ebenfalls dafür sorgen soll, dass Ungeziefer abgestoßen wird.

An dieser Stelle wollen wir nicht unter den Tisch fallen lassen, dass sich beim Thema "Bernstein gegen Zecken und andere Plagegeister wie Flöhe etc." die Geister doch manchmal scheiden. Die einen setzen auf die bekannten Spot-Ons, die anderen eher auf andere Mittel wie eben auch den Bernstein. Viele Tierhalter beschäftigen sich sehr intensiv mit dem Thema – und machen natürlich auch unterschiedliche Erfahrungen. Letztlich entscheidet jeder selbst für sein Tier. Dabei wird oft auch argumentiert, dass nicht jedes Tier jedes Mittel verträgt oder aber aus anderen Gründen (Gesundheitszustand und Alter) überlegt wird, was man einsetzen möchte.

Schmuck und schön – auch die richtige Größe ist wichtig

Ketten und Halsbänder aus Bernstein gibt es für Katzen und Hunde. Bernstein ist ein Naturprodukt und kann daher immer wieder in der Optik unterschiedlich ausfallen. Die Halsbänder und Ketten werden aus Naturbernstein gefertigt, der in immer anderen Farben goldgelb bis rötlich leuchtet - immer eine schöne Farbpalette. Auch die einzelnen Steine haben meistens immer eine andere Form, was ebenso den Reiz der Bänder ausmacht. Auf jeden Fall sind die Produkte ein Hingucker und in Kombination mit den "normalen" Halsbändern erst recht. Wie bei jedem Halsband sollte immer der optimale Sitz ermittelt werden – gerade bei Katzen ist das ein wichtiges Thema, denn sie sollten nirgends in Gefahr geraten, an einem Ast hängen zu bleiben, wenn sie durch die Gegend strolchen. Orientiert man sich in der Auswahl der Länge des Halsbandes oder der Kette an den Angaben der Hersteller, hat man bald die passende Größe gefunden.


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